Ich habe mich der Hundewelt nicht aus Liebe zum Wettbewerb genähert,
sondern aus Interesse an dem, was Menschen dort sichtbar machen.
Mich interessiert nicht der perfekte Hund, den es sowieso nicht gibt.
Mich interessieren die Geschichten, die Menschen und Hunde verbinden.
Beobachten
Die Kamera folgt keinen Siegern.
Sie bleibt bei Gesten, Routinen und Momenten,
die sonst übersehen werden.
Die Hundewelt wird dabei nicht bewertet.
Sie wird gelesen – als soziale Bühne,
als Projektionsfläche, als Ort von Sehnsucht und Kontrolle.
Nähe
Viele Züchterinnen und Züchter leben ihr Leben ausschließlich
in der Beziehung zu ihren Hunden.
Fürsorge wird zu einem Versprechen,
das sie im eigenen Leben vielleicht nie einlösen konnten.
Diese Nähe ist berührend.
Und sie ist ambivalent.
Verantwortung
Verantwortung beginnt dort, wo Inszenierung endet.
Der Film interessiert sich für diese Übergänge:
für Momente, in denen Kontrolle brüchig wird
und Entscheidungen sichtbar werden.
This Is A Dog’s World ist kein Urteil.
Es ist eine Einladung, genauer hinzusehen.